Skip to content

Stolperfallen in der Digitalisierung: Was Unternehmen 2026 bremst

Digitalisierung bietet große Chancen. Doch der Weg zur erfolgreichen Umsetzung ist nicht immer einfach.

Das zeigt auch die aktuelle Bitkom-Studie „Digitalisierung der Wirtschaft 2026“. Befragt wurden 604 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten in Deutschland.

Die Ergebnisse zeigen: Unternehmen sehen viele Vorteile in der Digitalisierung. Gleichzeitig gibt es konkrete Hürden, die Projekte verzögern oder erschweren können.

Zeit und Ressourcen fehlen

Digitalisierungsprojekte brauchen mehr als eine gute Idee.

66 Prozent der Unternehmen nennen fehlende Zeit als interne Hürde. Bei 48 Prozent fehlen finanzielle Mittel. Auch langwierige Entscheidungsprozesse bremsen die Umsetzung: Sie werden von 40 Prozent der Unternehmen als Problem genannt.

Das zeigt: Digitalisierung muss strategisch geplant werden. Klare Prioritäten und realistische Ressourcen sind entscheidend.

Datenschutz und IT-Sicherheit im Fokus

Auch externe Anforderungen spielen eine wichtige Rolle.

77 Prozent der Unternehmen sehen Anforderungen an den Datenschutz als Hürde. 61 Prozent nennen Anforderungen an die technische Sicherheit.

Gerade bei neuen Softwarelösungen müssen deshalb Datenschutz und IT-Sicherheit von Anfang an berücksichtigt werden. Sie sollten nicht erst am Ende eines Projekts zum Thema werden.

Fachkräfte und Know-how bleiben entscheidend

Technologie allein reicht nicht aus. Unternehmen brauchen auch das passende Know-how.

70 Prozent der befragten Unternehmen nennen den Fachkräftemangel als Herausforderung für die Digitalisierung. Weitere 26 Prozent sehen mangelndes Wissen über Best Practices als interne Hürde.

Weiterbildung und Wissenstransfer werden damit zu wichtigen Bausteinen erfolgreicher Digitalisierungsprojekte.

Digitalisierung braucht einen klaren Plan

Die Zahlen machen deutlich: Digitalisierung scheitert nicht unbedingt an der Technologie.

Oft fehlen Zeit, Ressourcen oder das notwendige Know-how. Gleichzeitig müssen Datenschutz und IT-Sicherheit berücksichtigt werden.

Ein klarer Digitalisierungsplan hilft dabei, Projekte strukturiert umzusetzen. Wichtig sind dabei konkrete Ziele, passende Technologien und Mitarbeitende, die den Wandel mittragen.

Unser Fazit

Digitalisierung ist kein einmaliges Projekt. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess.

Wer Herausforderungen früh erkennt, kann gezielter gegensteuern. Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Technologien einzusetzen. Entscheidend ist, digitale Lösungen sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren und einen konkreten Mehrwert zu schaffen.

Welche Herausforderung kennen Sie aus Ihrem Unternehmen?
  • Fehlende Zeit und Ressourcen
  • Datenschutz und IT-Sicherheit
  • Fachkräftemangel und fehlendes Know-how
  • Langsame Entscheidungsprozesse
  • Eine andere Herausforderung?

Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und den Austausch!

Quelle: Bitkom Research 2026, „Digitalisierung der Wirtschaft 2026“, repräsentative Befragung von 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten.

An den Anfang scrollen