Skip to content

⭐ 11.12.25: Tag der Zimtsterne

Ein Duft von Weihnachten, Geschichte und süßer Tradition

Am 11. Dezember feiern wir in Deutschland den Tag der Zimtsterne – ein Festtag für eines der beliebtesten Weihnachtsgebäcke überhaupt. Schon der Duft von Zimt, Mandeln und Zucker löst Kindheitserinnerungen aus und verwandelt Küchen in kleine Weihnachtsbäckereien.

Herkunft & Geschichte der Zimtsterne

Der Zimtstern ist ein echter Klassiker der deutschen Weihnachtsbäckerei – und vermutlich schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt.
Seinen Ursprung hat er im süddeutschen Raum, vor allem in Schwaben und Bayern, wo feines Mandelgebäck mit Zimt zu Festtagen gereicht wurde.

Das Besondere: Zimtsterne kommen ohne Mehl aus – sie bestehen vor allem aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß, Zucker und Zimt. Durch die weiße Eiweißglasur sehen sie aus wie kleine Schneesterne – und schmecken so weihnachtlich, dass sie schnell zu einem Symbol der Adventszeit wurden.

Woher kommt der Zimt?

Das Gewürz Zimt stammt ursprünglich aus Sri Lanka (dem früheren Ceylon) und wurde dort schon vor über 4000 Jahren genutzt.
Der Zimtbaum gehört zur Familie der Lorbeergewächse – und das Gewürz entsteht aus der getrockneten Rinde.

Es gibt zwei Hauptsorten:

  • Ceylon-Zimt – fein, edel, leicht süßlich
  • Cassia-Zimt – kräftiger, würziger, intensiver

Zimt war im Mittelalter so wertvoll, dass er als Statussymbol galt. Händler transportierten ihn über die Gewürzstraße aus Asien nach Europa – teurer als Gold, begehrter als Wein.

Sprichwörter & Redewendungen mit Zimt

Zimt hat sich sogar sprachlich in unsere Kultur geschlichen:

  • Zimtzicke“ – liebevoll-spöttisch für jemanden, der etwas überempfindlich reagiert.
  • Zimt und Zucker“ – steht für etwas besonders Feines oder Wohlschmeckendes.
  • Kein Zimt an den Hut bekommen“ – ein alter Ausdruck aus dem 18. Jahrhundert für: keinen Erfolg haben (heute kaum noch bekannt).

Was hat Weihnachten mit Zimt zu tun?

Zimt ist das Weihnachtsgewürz schlechthin.
Sein warmer, süßer Duft erinnert an Geborgenheit, Kerzenschein und Festlichkeit – und wurde in der kalten Jahreszeit schon früh als heilendes, wärmendes Gewürz geschätzt.

Im Mittelalter galt Zimt als Symbol für Reichtum und göttliche Liebe – perfekt also für das Fest der Fülle und des Miteinanders.
Darum findet man Zimt heute in fast allen Klassikern: Lebkuchen, Glühwein, Bratäpfeln, Milchreis – und natürlich: Zimtsternen.

Also: Backofen an, Musik an, und die Sterne rollen! 🌟
Vielleicht duftet es dann nicht nur nach Zimt – sondern auch ein bisschen nach Weihnachten, Kindheit und Glück.

An den Anfang scrollen