21.01.26:Weltknuddeltag
Warum Umarmungen mehr können, als wir denken
Am 21. Januar wird es offiziell kuschelig: Der Weltknuddeltag erinnert uns daran, wie gut Nähe, Wärme und ein herzliches Drücken tun können – ganz ohne Worte, Updates oder WLAN.
Herkunft & Geschichte des Weltknuddeltags
Der Weltknuddeltag (engl. National Hugging Day) wurde 1986 in den USA ins Leben gerufen – angeblich, weil der Januar als eher trüber, emotionsarmer Monat galt. Ziel war es, Menschen zu ermutigen, Zuneigung offen zu zeigen, ohne dass es peinlich oder ungewöhnlich wirkt.
Was als kleine Idee begann, hat sich weltweit etabliert. Heute wird der Tag vor allem als freundliche Erinnerung verstanden: Nähe ist wichtig – für unser Wohlbefinden genauso wie für unsere Beziehungen.
Woher kommt das Wort „knuddeln“?
Das Wort „knuddeln“ stammt aus dem norddeutschen Sprachraum. Es ist vermutlich verwandt mit Begriffen wie knubbeln, knüllen oder drücken – also alles Wörter, bei denen etwas (oder jemand) fest, aber liebevoll gepackt wird.
Im Gegensatz zur formellen „Umarmung“ klingt knuddeln wärmer, verspielter und emotionaler. Man knuddelt Menschen, die man mag – und manchmal auch Haustiere, Kissen oder sehr alte Pullis.
Hat man eigentlich schon immer geknuddelt?
Kurz gesagt: Ja – aber unterschiedlich.
Körperliche Nähe gibt es, seit es Menschen gibt. Allerdings:
- In manchen Epochen war Knuddeln sehr selbstverständlich.
- In anderen galt es als unangebracht oder unhöflich.
- Die Bedeutung von Umarmungen war stark kulturell geprägt.
Erst im 20. Jahrhundert – mit moderner Psychologie – wurde klar, wie wichtig Berührung für emotionale Gesundheit ist. Seitdem gilt Knuddeln nicht mehr nur als nett, sondern als nachweislich wohltuend.
Welche Nation knuddelt am liebsten?
Natürlich ist das schwer zu messen – aber kulturell lassen sich Unterschiede erkennen:
- Lateinamerika & Südeuropa
Sehr körpernah, Umarmungen gehören zur Begrüßung - Skandinavien
Zurückhaltender – aber herzlich, wenn man sich kennt - Deutschland
Anfangs reserviert, aber dann überraschend knuddelig - Japan
Körperliche Nähe im öffentlichen Raum eher selten
Fazit: Knuddeln ist keine Frage der Nation, sondern des Vertrauens.
Knuddeln in der Softwareentwicklung?
Ja – auch dort wird geknuddelt. Nur etwas anders.
Typische „Entwickler-Knuddel“:
- Ein ehrliches „Guter Fix!“ im Code-Review
- Ein Merge ohne Kommentare
- „Läuft seit einem Jahr stabil“
- Jemand anderes fixt deinen Bug (freiwillig!)
In der Softwareentwicklung bedeutet Knuddeln:
- Wertschätzung zeigen,
- Vertrauen aufbauen,
- Erfolge gemeinsam feiern und
- Fehler menschlich behandeln.
Man umarmt sich vielleicht nicht ständig physisch – aber Respekt, Humor und gegenseitige Unterstützung sind das digitale Pendant zum Knuddeln.
Fazit
Knuddeln ist universell, zeitlos und unglaublich wirkungsvoll. Es verbindet Menschen, reduziert Stress und sagt oft mehr als tausend Worte. 🤗 Ein kleines Knuddeln kann Großes bewirken.

